Der Tod ist kein Lieblingsthema und doch eine starke Kraft, die uns lehren kann im Hier & Jetzt zu leben. 

Die meisten Menschen setzen sich nur unfreiwillig mit diesem Thema auseinander und in unserer modernen Gesellschaften mit viel Medizintechnik scheint der Tod auch weiter weg als zu früheren Zeiten – bis er uns doch einholt. 

Wer sich traut, dem Tod zu begegnen, Sterbende zu begleiten, nicht zu verdrängen, sondern einzutauchen in Schmerz und Verlust findet unerwartet grosse Stärke und tiefe Verbundenheit mit anderen Menschen.

Hier habe ich meine stärksten Inspirationen zum Thema Sterben & Tod für Dich gesammelt. 

Inhalt

Wie sich Sterben anfühlt - dieses Wissen kann helfen, die Angst zu beruhigen

Wie fühlt sich das Sterben an? Ist es schrecklich? Was wissen wir darüber?

Diese Folge aus dem Podcast „Raum & Zeit“  hat mir völlig neues Wissen und eine neue Sichtweise auf den Sterbeprozess gegeben.

Den Tod abschaffen - löst das unsere Probleme?

Ich bin ja ein Mensch, der Geschichten über alles liebt und daher nicht wenige wegkonsumiert. Diese Triologie habe ich als Hörbuch gehört und für mich war das keine „normale“ Geschichte von vielen Geschichten. 

Die Art und Weise, wie uns hier Neal Shusterman eine mögliche Zukunft vor Augen führt, in der der natürliche Tod abgeschafft wurde, empfand ich als augenöffenend und „mindblowing“. Ich bin an sich kein Fan von Science Fiction, aber diese mögliche Zukunftswelt hat mich in ihren Bann gezogen. Scythe ist eine „nachhaltige, tiefgründige Geschichte … , die sich mit Ethik, Macht und Menschlichkeit auseinandersetzt“. 

 

Neal Shusterman, geboren 1962 in Brooklyn, ist in den USA ein Superstar unter den Jugendbuchautoren. Er studierte in Kalifornien Psychologie und Theaterwissenschaften. Alle seine Romane sind internationale Bestseller und wurden vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem National Book Award.

Es gelingt dem Autor im Rahmen eines spannendem Romans das Thema Tod in unzählig vielen Aspekten und doch ganz unpädagogisch persönlich /  kulturell / soziologisch zu beleuchten. Das gefühlte und erlebte Wissen brennt sich dabei tiefer in unser Bewusstsein als durch jedes Sachbuch zum Thema.

„At the core of this grief is our longing to belong.“

(Im Herzen der Trauer wohnt unsere Sehnsucht nach Zugehörigkeit.)

Francis Weller

Wie trotz zuviel Trauer & Verlust lebendig bleiben?

Eine intensive Geschichte über den Tod, der etwas zu häufig im Leben von drei Geschwistern vorbei kommt, ist der Roman von Benedict Wells: Vom Ende der Einsamkeit.
Jedes der drei Kinder geht in dieser Geschichte unterschiedlich mit dem Tod der Eltern, dem Schmerz und dem unfassbaren Verlust im Leben um. Das Buch ist aber auch eine berührende Geschichte über das Suchen, das Nicht-Erstarren und über späte Momente des Glücks, der Liebe und gelungener Familienbande.

Leben lernen angesichts des bevorstehenden Todes - Serientipp: Mr. Plankton

Eine meiner Lieblings K-Dramaserien – ein spritziges und freches Roadmovie das Dich entweder lauthals lachen oder abgrundtief schluchzen lässt.  Gespickt mit trockenem Humor erleben wir hier das „Lebendigwerden“ der Hauptcharaktere ohne daß der Schwere des Lebens ausgewichen wird. Eine Serie, die einen tief berührt und trotz (oder vielleicht gerade wegen) des traurigen Grundthemas unbändige Lebenslust erzeugt.

Das Wesentliche entdecken -Buchtipp: Ich hörte die Eule, sie rief meinen Namen

Ein Klassiker ist dieses kleine Buch, von dem viele Menschen sagen, es hätte sie nachhaltig verändert. Weder gibt es hier grosse Dramatik noch hat der Roman spannende Plottwists, es ist ein leiser und unaufdringlicher Roman wie ein todkranker Vikar in das Alltagsleben eines abgelegenen Dorfes an der kanadisch-pazifischen Küste eingebunden wird und sich am Ende rückverbunden mit Mensch und Natur fühlt.

Denn im Dorf Kingcome zählt nur das Wesentliche. Der Tod ist allgegenwärtig. Es geht die Sage, der Todgeweihte werde von der Eule, dem Vorboten des Todes, bei seinem Namen gerufen, wenn es an der Zeit ist zu sterben. 

Ich hörte die Eule, sie rief meinen Namen ist ein Roman von Margaret Craven, der 1967 unter dem englischen Titel I Heard the Owl Call My Name erschien.

Musiktipps - Meine Playlist auf Tidal oder Spotify zum Thema Life, Death & Eternity

Serien-Tipps für eine Wir-Kultur

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Können wir lernen den Tod als Teil unserer Lebendigkeit zu begreifen?
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